Rudolf Kolbe, Ziviltechniker für Vermessungswesen, zum Präsidenten der ZT-Kammer gewählt

BR h.c. DI Rudolf Kolbe, Arch. DI Daniel Fügenschuh Foto: Sandra Schartel
BR h.c. DI Klaus Thürriedl; Foto: Sandra Schartel

Rudolf Kolbe, Ziviltechniker für Vermessungswesen, zum Präsidenten der ZT-Kammer gewählt

Der seit 1986 in Schwertberg tätige Ziviltechniker für Vermessungswesen, Rudolf Kolbe, wurde heute zum Präsidenten der Bundeskammer der Ziviltechniker gewählt

Wien (OTS) - Damit übt nun – nach drei Funktionsperioden mit einem Architekten an der Spitze der Kammer – wieder ein Zivilingenieur diese Funktion aus. Rudolf Kolbe, der bisherige Vizepräsident der Bundeskammer, vertritt aber nicht nur die knapp 9000 Architekten und Zivilingenieure in Österreich. Er bringt ebenso enorme Erfahrung in der Standesvertretung auf internationaler Ebene mit sich. Seit 2015 ist er Präsident des europäischen Rates der Freien Berufe.

Rudolf Kolbe ist auch Mitglied des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses. Dieser wird mit 350 Mitgliedern, die von den nationalen Regierungen nominiert und vom Rat der Europäischen Union ernannt werden, beschickt. Sie sind weisungsunabhängig und üben ihre Tätigkeit im Interesse aller EU-Bürger aus. Sie haben beratende Funktion in der Politikentwicklung und Gesetzgebung der EU. 

In seiner Antrittsrede betont Kolbe die Wichtigkeit der Kammern: „Der Interessensausgleich innerhalb der Berufsgruppen, den uns das Kammersystem ermöglicht, darf keinesfalls unterschätzt werden. Gäbe es die Kammern nicht, würde an deren Stelle das angelsächsische Lobbying-System treten, das lediglich die finanzstärkeren Mitglieder bevorzugt“. 

Zum Vizepräsidenten wurde Daniel Fügenschuh, Architekt aus Innsbruck, gewählt. Er ist somit in einer Doppelfunktion in der Bundeskammer im Amt. Im Jänner wurde er bereits zum Vorsitzenden der Bundessektion der Architekten gewählt und auch in dieser Funktion heute bestätigt. Ein besonderes Anliegen von Fügenschuh ist der Dialog zwischen Kommunen und Architekturschaffenden. Auf seine Initiative fand im April 2018 ein österreichweites Vernetzungstreffen von Gestaltungsbeiräten statt.

Der Zivilingenieur für Kulturtechnik und Wasserwirtschaft mit Büro-Sitz in Freistadt, Klaus Thürriedl, hat während der vergangenen zwei Funktionsperioden ebenfalls schon viel Erfahrung in internationalen Gremien gesammelt. Seit 2010 ist er Generalsekretär des europäischen Rates der Ingenieurkammern (ECEC). Thürriedl bleibt weitere vier Jahre Sektionsvorsitzender der Zivilingenieure.

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