Kooperation zu grenzüberschreitender Zusammenarbeit zur Förderung von Architekturwettbewerben

 

Hier finden Sie das PROJEKTHANDBUCH mit allen wesentlichen Ergebnissen und Erkenntnissen, gemeinsamen Aussagen und grenzüberschreitenden Positionen zum Thema Architekturwettbewerb.
Ergänzend zum Handbuch stehen folgende Anhänge zum Download bereit:

Positionen AWB im Kontext des NEB

Positionen Solidarität/Ethik

Positionen Wettbewerbskultur

Schema Verfahresablauf

Statistik Architekturwettbewerbe

Umfrageauswertung Daumenkino (pdf)

Umfrageauswertung Daumenkino (gif)

Der Link zum Statistik-Tool: www.bit.ly/3ztz2t4
Der Link zum Tool-Gegenüberstellung der Rechtsgrundlagen: www.bit.ly/39qg8IT
(Anmerkung: derzeit wird der WSA 2010 in Österreich überarbeitet und wir möchten Ihnen gleich die neue Fassung zur Verfügung stellen. Deshalb verzögert sich das Online-Stellen des Tools, aber wir halten Sie hier am Laufenden!)

 

Nachbericht zum 2. Fachsymposium am 2. Juni 2022, ganztägig in Salzburg (tlw. online)

Mitschnitt des Vormittags mit allen Keynotes (Grußworte von Staatssekretärin Andrea Mayer und Staatsminister Christian Bernreiter) sowie mit dem Festvortrag zum Thema Solidarität von Prof. DDDr. Clemens Sedmak, Vizepräsident des internationalen Forschungszentrums für ethische und soziale Fragen, Salzburg:

Folgende Projektergebnisse wurden präsentiert: Präsentation

  • Auf Basis von 200 Begriffen wurde ein Tool programmiert, das die einfache, übersichtliche Gegenüberstellung der rechtlichen Situation in beiden Nachbarsländern ermöglicht, ergänzt durch Kommentare der Berufsvertretungen. Das Tool steht mit Ende Juni zur Verfügung.
  • Erstmalig erfolgte auch eine detaillierte Auswertung der Herkunft von Wettbewerbs-TeilnehmerInnen im österreichisch-bayerischen Grenzraum. Da hier die Wahrnehmung oft deutlich von den tatsächlichen Zahlen abweicht, steht ab dem 02.06.2022 ein Online-Tool zur Verfügung, das die TeilnehmerInnen nach Herkunft darstellt. Es steht auch eine ausführliche statistische Auswertung zum Download zur Verfügung.
  • Grenzüberschreitend wurden wichtige Argumente für und rund um den Architekturwettbewerb gesammelt, die im Ende Juni erscheinenden Projekthandbuch nachzulesen sind. Einen Auszug finden Sie bei den untenstehenden Links zu den vergangenen Veranstaltungen.

Mit der Veranstaltung startet auch eine Postkarten-Kommunikationskampagne, um den Architekturwettbewerb im Bewusstsein und in der Diskussion zu halten.Im Rahmen des 2. Fachsymposiums lud die Steuerungsgruppe des EU-geförderten Interreg-Projekts „Grenzüberschreitendes Kompetenznetzwerk Architekturwettbewerbe“ herzlich zur Abschlussveranstaltung in Salzburg ein: mit Präsentation der Projektergebnisse und -erkenntnisse, einem Festvortrag, Diskussion in Kleingruppen und ausreichend Zeit zum grenzüberschreitenden Netzwerken. Am Donnerstag, 2.6.2022 ab 10:30 in der Geschäftsstelle der Länderkammer der ZiviltechnikerInnen Oö./Sbg.
Bayerhamerstraße 14, Salzburg
Einladungsplakat

Nachbericht Netzwerkveranstaltung #1: Wettbewerbswesen im Vergleich Österreich – Bayern 29.09.2021, 16:00 – 19:00, online

Nachbericht Netzwerkveranstaltung #2: Städte- und Raumplanung im Kontext des Neuen Europäischen Bauhauses - Wie der Städtebauliche Wettbewerb zum zukunftsfähigen Instrument zur Umsetzung der Bauhausziele werden kann - Online Netzwerkveranstaltung und Diskussion
Programm der Veranstaltung
Rückblick

Statements zur Veranstaltung


Netzwerkveranstaltung #3: Thema: Generalplanung – zwischen Chance und Risiko

7. April 2022, 16 bis 19 Uhr, online

Immer häufiger wird seitens der Politik der Wunsch nach General- oder TotalübernehmerInnen geäußert – mehr Sicherheiten hinsichtlich Planungskoordination, Kosten und Termine werden erwartet/erhofft. Doch stimmt das? Wie wirkt sich dieser Wunsch auf KMUs aus? Werden diese von großen Strukturen abgelöst, so wie es im angelsächsischen Raum bereits der Fall ist? Reduziert sich das Architekturschaffen auf den reinen Design-Prozess?

Was bedeuten Generalplaner-Vergaben für den Berufsstand? Bewegen wir uns hier an der Grenze zwischen Chance und Risiko? Wie sind die Erwartungshaltungen - seitens des Berufsstands, des/der Auslober/in, der Auftraggeber/innen und Bauherr/innen?

Handelt es sich nur um eine „Flucht vor der Verantwortung“ oder um eine „logische Konsequenz der gesteigerten Anforderungen“? Wie können, wollen und müssen wir hier reagieren?

Anhand von vier Erfahrungsberichten aus Bayern und Österreich werden wir gemeinsam dieses Thema diskutieren:

  • Architekt Rainer Post, München, spricht über selbst erfahrenen Unterschiede zwischen Bayern und Österreich.
  • Architekt Frank Stasi, Dornbirn, und DI Bernd Wiltschek, Leiter Unternehmensbereich Schulen der Bundesimmobiliengesellschaft, Wien, stellen uns die Pädagogische Hochschule Tirol, Innsbruck, vor - Ergebnis eines EU-weiten, offenen, einstufigen Realisierungswettbewerbs mit anschließendem Verhandlungsverfahren für die Vergabe von Generalplanerleistungen, 2012.
  • Architekt Erich Strolz, Innsbruck, und Bmstr. DI Georg Preyer, Geschäftsbereichsleiter IIG Innsbrucker Immobiliengesellschaft, sprechen über das Haus der Musik, Innsbruck – Ergebnis eines offenen, zweistufigen Realisierungswettbewerbs mit anschließendem Verhandlungsverfahren für die Vergabe des Planungsauftrags Architektur, 2014.
  • Architektin Doris Lackerbauer, Leitende Baudirektorin im Staatlichen Bauamt Rosenheim und Vorstandsmitglied der Bayerischen Architektenkammer, diskutiert mit Architekt Walter Landherr, Mitglied der Interreg-Steuerungsgruppe, über die Erwartungshaltung, die Tendenzen und die Wahrnehmung bezüglich der Generalplanungs-Beauftragungen.


Über das Projekt:

Das Projekt „Kooperation zu grenzüberschreitender Zusammenarbeit zwischen Bayern, Tirol, Vorarlberg, Salzburg und Oberösterreich zur Förderung von Architekturwettbewerben“ läuft von Juli 2019 bis Juni 2022:

Die Bundeskammer ZT (Bundessektion der ArchitektInnen) in Vertretung der Länderkammern ZT für Tirol + Vorarlberg und für Salzburg + Oberösterreich hat zusammen mit der Bayerischen Architektenkammer im Programm INTERREG Österreich Bayern 2014-2020 ein Projekt zur Förderung eingereicht, mit dem  ein grenzüberschreitendes Kompetenznetzwerk zum Thema Architekturwettbewerbe geschaffen werden soll.

Das Projekt ermöglicht die Anstellung eines gemeinsamen Koordinators / einer gemeinsamen Koordinatorin im Projektgebiet Bayern, Tirol, Vorarlberg, Salzburg und Oberösterreich über den Projektzeitraum von knapp drei Jahren. In diesem Zeitraum soll eine gemeinsame Wettbewerbsplattform geschaffen werden. Ziele sind unter anderem der Wissenstransfer in praktischen und rechtlichen Fragen des Wettbewerbs, die Verbesserung der Zugangsbedingungen für Architekturwettbewerbe grenzüberschreitend, die Forcierung von Wettbewerben in der Projektregion und die Intensivierung der Zusammenarbeit der beteiligten Kammern in Wettbewerbsfragen.

Zur Erreichung dieser Ziele wird innerhalb der drei Projektjahre eine gemeinsame Online-Wettbewerbsplattform aufgebaut bzw. die bestehende Plattform www.architekturwettbewerb.at entsprechend erweitert. Außerdem ist eine Veranstaltungsreihe geplant, die diese gemeinsame Plattform vorstellen und sich auch inhaltlich mit wichtigen Wettbewerbsthemen befassen wird. In einem gemeinsamen Handbuch sollen sowohl die Plattform und ihre Funktionsweise als auch inhaltliche Arbeitsergebnisse und Positionen dargestellt werden.

In der Steuerungsgruppe des Projektes sind alle ProjektpartnerInnen sowie die Vorsitzenden der Wettbewerbsausschüsse im Projektgebiet vertreten.

Sollten Sie bis zum Ende der Interreg-Projektlaufzeit bis Juni 2022 gezielt Informationen (z.B. über Veranstaltungen im Rahmen des Projekts, statistische Auswertungen, Updates zum Projektverlauf,…) erhalten wollen, haben Sie hier die Möglichkeit sich für den ca. monatlichen Newsletter zu registrieren. Wir freuen uns auf den Austausch!

Pressemeldung zur Kick-Off Veranstaltung

Pressemeldung: erstes Treffen der Steuerungsgruppe

Pressemeldung: zweites Treffen der Steuerungsgruppe

Artikel auf wettbewerbe.cc: Gemeinsam grenzenlos gestalten