EU-Projekt BrokeringSpaces:

Lasst uns den Boden verhandeln, nicht versiegeln! 

 

Projektziel:

Die Flächen in den Alpen – insbesondere in den Alpentälern – sind eine knappe und endliche Ressource. Bedingt durch den Klimawandel kommt es vermehrt zu Raumnutzungskonflikten zwischen verschiedenen Interessensgruppen. Das transnationale Projekt BrokeringSpaces zielt darauf ab, bewährte Verfahren zu sammeln und zu bewerten. Die Ergebnisse des Projekts sollen eine echte Entscheidungshilfe für Regionen und Gemeinden darstellen, die sich in Raumnutzungskonflikten befinden. In Zusammenarbeit mit Projektpartner:innen aus Österreich, Deutschland, Italien, Slowenien und der Schweiz befasst sich die Bundeskammer mit innovativen und umsetzbaren Transformationsszenarien, die nachhaltiges Landmanagement und räumilche Entscheidungsfindung auf allen Ebenen unterstützen.

Die aktuellen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Herausforderungen im Alpenraum benötigen entsprechende Prozesse und Planungsinstrumente, welche ökologische, soziale und wirtschaftliche Bedürfnisse in Einklang bringen und einen starken Fokus auf die Erhaltung von Ökosystemleistungen und die Erreichung einer Netto-Null-Landnutzung legen. 

 In diesem Zusammenhang wurde von der BKZT im Juni 2025 eine Fachtagung zum Thema “Innenentwicklung” abgehalten, die verschiedene Perspektiven der integrativen Planung beleuchtet. Die Ergebnisse der Fachtagung fließen in die vergleichende Datenerfassung des EU-Projektes ein. Der Fokus der Arbeiten der Bundeskammer im Projekt liegt im Bereich Capacity Building in Bezug auf integrative Planung (ISEK) und Vernetzung sowie in der Bewertung von Projektergebnissen. Auf dieser Basis soll ein Leistungsmodell ISEK erstellt werden, das Planer:innen und Gemeinden als Grundlagentool für integrative Planung zur Verfügung gestellt wird.

 

Projektdaten: 

Gesamtbudget: € 692.795 
Gesamtförderung: € 481.796 
Förderung BKZT: € 64.000,- 
Eigenmittel BKZT: € 24.000,-