ARCH-E
Die Europäische Plattform für Architekturwettbewerbe
Das ARCH-E-Projekt hat zum Ziel, eine offene und qualitätsorientierte Wettbewerbskultur in Europa zu etablieren. Vor allem kleine und mittlere, sowie junge und weiblich geführte Büros sind oft durch legale oder bürokratische Hindernisse vom Markt ausgeschlossen. ARCH-E-Zahlen belegen, dass 97 Prozent der Architekturbüros in der EU durch die aktuelle Gesetzeslage benachteiligt sind. Das schadet nicht nur den KMU, sondern auch der Innovation und Baukultur, weil viele Ideen verloren gehen.
Was wurde konkret erarbeitet?
Durch weitreichende Forschung hat ARCH-E wichtige Erkenntnisse über die größten Hindernisse für den Zugang zu Wettbewerben analysiert und zusammengetragen. Die zehn wichtigsten Empfehlungen an die EU-Kommission wurden im Rahmen eines White Papers publiziert. Des Weiteren helfen praktische Tools wie das Glossar mit über 1.000 Begriffsdefinitionen, eine interaktive Karte, das ARCH-E-Netzwerk und das Evaluierungstool für Wettbewerbe den Architekt:innen bei der Überwindung der bestehenden Barrieren.
Wer steht hinter dem Projekt?
ARCH-E ist ein von der Europäischen Union im Rahmen von Creative Europe (CREA) kofinanziertes Projekt. Das Konsortium aus zehn europäischen Partnern und neun Kooperationspartnern – darunter Architektenkammern, Berufsverbände und Forschungseinrichtungen – repräsentiert mehr als 560.000 Architekt:innen in Europa. Die Initiative und Leitung liegt bei der Bundeskammer der Ziviltechniker:innen.
